(H)echt starker Start!

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Der Mai ist da und die Hechtschonzeit neigte sich dem Ende zu. Endlich konnten wir wieder den urchigen Entenschnäbeln auf die Pelle rücken.

Die Vorfreude war gross und schon früh wurden die Pläne für Samstag geschmiedet. Schleppfischen der Petersinsel entlang in Richtung Auele.

Morgens um 8 Uhr ging es los, viel Material auf dem Boot. Nach einer halbstündigen Fahrt durch den Zihlkanal waren wir am Ziel und steuerten die Durchfahrt bei Erlach an. Kaum auf der anderen Seite angekommen wurden die Ruten und Schleppbretter gerichtet und los ging es!

Wir schleppten mit Köderfischen, einem grossen grellen Reel-Eel und einem 30er Mike the Pike von Westin. Lange tat sich nichts. Ungeduld machte sich breit, und die Frühlingsfrische hielt Einzug. Mein Schwiegervater und ich waren absolute Neulinge im Umgang mit den Schleppbrettli und hatten keine Ahnung, wie so ein Biss aussieht.

Da surrte die Bremse, das Brettli schnellte nach hinten. Rute in die Hand, Anschlag setzten. Hektik im Boot. Fisch hängt! Fisch weg! Mist!

In der Hoffnung, dass es nicht der einzige und letzte Biss des Tages war, richteten wir die Köder neu aus und fischten weiter. Werweisen, wieso und warum auch immer der Fisch nicht hängenblieb.

Dann nocheinmal genau das selbe Szenario, surrende Bremse, nach hinten schnellendes Brettli. Anschlag und... der Fisch hängt! Ich übernahm die Steuerung des Bootes und überlies Pius den Drill. Man merkte schnell, das am anderen Ende was Anständigs auf den Gummihecht gebissen hat. Als wir den Fisch das erste Mal sahen, war die Freude gross und die Kälte vergessen. Stolze 90 cm mass der tolle Hecht.

Eine toller Frühlingstag endete dann mit einem schön gezeichneten Esox.


Saisonstart - und wie!

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Es ging los!

 

Bei Sonnenaufgang am Bielersee und mit viel Hoffnung und Kaffee in den Tag gestartet.

Über den Frühling habe ich mich intensiv mit dem Baitcasting beschäftigt und mir auch die erste BC-Combo für Köder von 7-12 Gramm angeschafft.

Die ersten Würfe mit dem kleinen Gummi-Krebs waren erfolglos, als dann plötzlich aus dem Nichts ein kräftiger Biss meinen Rutenblank erschütterte.

Der Fisch zog Schnur und ich stellte mich der ersten Herausforderung die richtige Bremseinstellung zu finden. Ein spannender Drill, ein Kräftemessen. Als der Fisch dann in 20-30 Metern an die Oberfläche kam und ich auf die Distanz nur die goldene Farbe erkannte, war ich mir sicher das grösste Egli in meiner noch kurzen Fischerlaufbahn gehakt zu haben. Ich wurde eines Besseren belehrt, als der Fisch gekeschert wurde. Eine prächtige Schleie schnappte sich meinen Reins-Krebs und lieferte einen spannenden Drill. Kurzes Foto und der Fisch war wieder in seinem Element.

 

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Weiter gehts. Da muss es doch noch einen Stachelritter haben. Weiter werfen. Und werfen und werfen und werfen. Getüdel lösen, mit Köder varieren und nochmals von vorn. Werfen und werfen.

TOCK! Ein knackiger Biss auf den kleinen knallroten Krebs. Kaum Widerstand. Verloren? Fehlbiss? Und da kam der Drill, der Fisch ging einmal in die Bremse und verriet sich mit markanten Kopfschlägen.

Schnell gekeschert und gemessen. 32 cm. Der Kälte wegen, und der Freude überwiegend, ein Freudesprung in die Höhe. Somit mein grösstes Egli!

Zufrieden packe ich meine Sachen zusammen und gehe nach Hause mit einem tollen Start in die neue Eglisaison.


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